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Protokoll der Hundeführersitzung 16.09.2018 im geschützten Bereich hochgeladen

Herbstprüfung 17.11.2018

Herbstprüfung vom 17.11.2018
Anmeldung bitte an buero@hsv-jestetten.de senden.
Anmeldeschluss ist der 03.11.2018
Prüfungsmeldeformular.xlsx
Microsoft Excel-Dokument [20.5 KB]

Wo sind wir

Vereinsheim:

 

Im See (Bernersee)

79798 Jestetten

 

 

Geschäftsstelle:

Dirk Schulze

HSV Jestetten e.V.

Marktstrasse 92

79771 Klettgau

Übungszeiten

Mittwoch: 

1800-1900 Unterordnung

1900-2100 Schutzdienst
 

Sonntag:
1000-1230 Schutzdienst

1230-1600 Unterordnung

Verbandstermine

Vereins-und Kreisgruppentermine

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Begleithundeausbildung

Die Begleithundprüfung (BH) oder auch Begleithundeprüfung ist in Vereinen der FCI  eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird. Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport.

Unterordnung

Unterordnung bezeichnet:

  • in der Biologie einen taxonomischen Rang (lateinisch: subordo) zwischen Ordnung und Familie
  • das Zurücktreten der eigenen Person hinter einer Sache, bzw. in Verbindung mit Gehorsam oder sozialen Normen
  • das Verhalten eines Haushunds gegenüber seinem Halter oder Hundeführer

In freier Wildbahn leben Hunde in Rudeln zusammen, die einer klaren Hierarchie unterliegen. Der Anführer zeichnet sich durch Kraft, Gesundheit und Nervenstärke aus. Diesem Rudelführer ordnet sich das ganze Rudel bedingungslos unter. Auch unser Haus- und Sporthund benötigt feste Strukturen und er will seinen Platz im Rudel kennen. D.h. der Mensch muss die Rolle des Rudelführers übernehmen, ansonsten macht es der Hund, was schlimme Folgen haben kann.
Unterordnung ist die Disziplin, bei der wohl die meisten die Harmonie zwischen HF und Hund ausgedrückt wird! Diese Harmonie beruht auf gegenseitigem klaren Rangordnungsverhältnissen, Vertrauen, konsequenten Kommandos und wird durch die
Arbeitsfreude des Hundes am meisten ausgedrückt. Der HF muss in der Lage sein, die Stimmung und das Verhalten seines Hundes richtig einzuschätzen und daraus für die Ausbildung die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Er muss spontan und situations- bezogen auf seinen Hund reagieren können, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Dies bedarf eines hohen Grades an Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögens. Auch müssen wir uns immer wieder vor Augen Führen, der Hd. macht immer nur das, was wir ihm beigebracht haben, d.h. bei Fehlverhalten des Hundes, muss ich als erstes mein eigenes Verhalten überprüfen, die Fehler liegen sehr viel häufiger bei uns Hundeführern, als bei unserem Hd.

Fährtenarbeit

Der Hund als Nasenspezialist wurde schon früh von den Menschen zur Suche eingesetzt. Die Anzahl der Riechzellen ist um ein Vielfaches höher als beim Menschen (näheres s. Haushund, Geruchssinn).Bei der Fährtenarbeit im Hundesport wird von einem Fährtenleger eine Spur (auf Wiese, Acker,...), die Fährte, gelegt. Dabei legt er auf der Fährte Gegenstände (Kunststoff, Holz, Leder, 5/1/0,5 cm) ab, die der Hund bei der Ausarbeitung (dem Absuchen) entweder zu verweisen (passiv anzuzeigen) oder aufzunehmen hat. Der Hundeführer folgt dem Hund beim Fährten mit 10 Metern Abstand. Je nach Ausbildungsstand des Hundes wird die Fährte vom Hund eine bestimmte Zeit (20 min bis 3 h) nach der Fährtenlegung ausgearbeitet.

Schutzdienst

Im Jahr 1906 fand der erste Schutzhundewettbewerb statt. Sieger wurde ein Deutscher Schäferhund. Seitdem hat sich der Schutzhundesport weit verbreitet. Vor allem Gebrauchshunderassen sind erfolgreich. Die Prüfungen, die über 100 Jahre weitgehend gleich abliefen und unter anderem Angriffe des Hunds auf einen Figuranten (auch Scheintäter genannt) enthielten, wurden unter dem Druck der öffentlichen Meinung modifiziert. Kern der Prüfungen sind jetzt die Selbstverteidigung des Hunds sowie die Verteidigung des Hundeführers.

Die Ausbildung des Hundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Hund so trainiert, dass er später den Schutzärmel als Beute ansieht und über sein Beuteverhalten ausgebildet werden kann. Dabei ist es sehr trainigsintensiv  dem Hund in dieser Situation Gehorsam zu vermitteln.

Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem auch in Extremsituationen gehorsamen Begleiter zu trainieren. Heute werden die Tiere immer mehr überwiegend über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck ausgebildet. Der Hund im Sport lernt nicht einen Menschen zu beißen, er erbeutet vielmehr den Schutzärmel.